Neue Satzung

Auf der Mitgliederversammlung am 08.10.2011 wurde eine neue Satzung beschlossen. Sie ist über den Button "Satzung" (links) verfügbar.

Sommerfest 2011

Sommerfest 2011

Fotograf: Nils Bergauer

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Lebenshilfe feiert Geburtstag im Grünen

Lebenshilfe feiert Geburtstag

Quelle: Wochenspiegel Aue vom 25.05.2011

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Einladung 21. Sommerfest 25.06.2011
15 bis 18 Uhr

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Lebenshilfe dankt für Unterstützung

Quelle: Wochenspiegel Aue-Stollberg vom 15.01.2011

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Trikefahren am 01.10.2010

Trikefahren Trikefahren Trikefahren

Trikefahren Trikefahren

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Wir bedanbken uns bei den Trikefahrern der Sachsentriker für die Mitfahrgelegenheit am 01.10.2010 und die Spende anläßlich des Vogelbeerfestes.

Alle Beteiligten hatten viel Freude an der Veranstaltung. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr. In der Fotogalerie sind einige Bilder dieser Veranstaltung zu sehen.

Spendenübergabe

Spendenübergabe

Am 07.10.2010 erhielten wir vom EZV Lauter aus dem Erlös der Tombola anläßlich des Vogelbeerfestes eine Spende von 450 €.

Dafür bedanken wir uns sehr herzlich, insbesondere bei den Frauen der Handarbeitsgruppe.

Neue Anschrift ab 01.09.2010

Ab 01.09.2010 befindet sich unser Büro in der:

Solinger Straße 11
08280 Aue

Bitte verwenden Sie ab sofort diese neue Adresse.

Lebenshilfe Aue feiert ihr 20. Sommerfest

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Informationen zum Sommerfest

Sommerfest der Lebenshilfe Aue am 19. Juni

20 Jahre Lebenshilfe

20 Jahre Lebenshilfe

Film über Alpakas

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Dieser Tag war die Wende
in unserem Leben

Artikel aus der Lebenshilfe-Zeitung 1/31 Seite 3

Unser Sohn Thomas kam am 22. August 1979 geistig behindert zur Welt und hatte noch mehrere andere Behinderungen wie z. B. Herzfehler, rechts keine Niere und Wachstumsstörungen. Mir wurde gesagt, dass die Ursache Rötelkontakt in der Schwangerschaft war und ich noch froh sein muss, dass er nicht blind ist.

In eine Kinderkrippe oder Kindergarten wurde Thomas nicht aufgenommen. Also musste ich sehen, wie ich mit ihm zurechtkam. Ich hatte noch ein dreijähriges gesundes Kind. Für dieses Kind hatte ich kaum noch Zeit. Es musste sehr zeitig sehr selbständig werden. Als mein älterer Sohn in die Schule kommen sollte, empfahl mir die Ärztin, Thomas in ein Heim zu geben. Wir haben Thomas jeden Freitagabend nach Hause geholt und Sonntagabend wieder nach Johanngeorgenstadt zurückgebracht. Später habe ich dann montags nicht mehr gearbeitet, sodass wir Thomas erst am Montagabend wieder ins Heim brachten. Wenn er krank war, haben wir ihn auch Zuhause betreut. Mit acht Jahren hat er seinen ersten Schritt gemacht. Sprechen kann er nur einzelne Wörter.

Wie ein Wunder habe ich 1991 in der Zeitung eine kleine Annonce gelesen. „Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Aue e. V. führt in Aue Beratungsgespräche durch.“ Ich habe mich dort angemeldet und bin mit meinem Mann abends hingefahren.

In einem düsteren Haus, in einer alten Straße, in zwei kleinen Zimmern, waren dort eine Beraterin und noch zwei Besucher. Dieser Tag war die Wende in unserem Leben.

Thomas mit seiner Mutter

Thomas mit seiner Mutter - Foto: privat

Die Lebenshilfe war schon seit Mai 1990 gegründet, doch wir hatten bis dahin nichts davon gewusst, weil wir keinen Kontakt zu anderen Eltern mit behinderten Kindern hatten und auch im Heim nie jemand begegnet sind. Wir haben unser Anliegen vorgetragen, dass wir unseren Sohn gern aus dem Heim holen wollen, und ob es irgendwelche Möglichkeiten zur Integration gibt. Die Beraterin hat uns einen Kindergarten in Aue/Brünlasberg vorgeschlagen. Dort würden auch behinderte Kinder mit aufgenommen. Wir sollten ihn uns doch mal anschauen.

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Das haben wir dann auch gemacht. Wir durften alle Räume besichtigen. Das war ja schon eine Einmaligkeit. Es war sehr schön dort. Wir haben auch die Zusage erhalten, dass Thomas aufgenommen wird.

Wir wollten ihn dann aus dem Heim abholen, jedoch hatte man ihn, ohne uns zu informieren, in das Krankenhaus nach Erlabrunn verlegt. Er wäre aus dem Bett gefallen und hat einen blauen Fleck. Wir sind dann sofort nach Erlabrunn gefahren, um unser Kind zu besuchen. Er war dort an beiden Händen geknebelt und am Gitterbett angebunden. Er hat so laut geschrien, als er uns sah, dass gleich alle Schwestern gerannt kamen. Sie haben sich sehr gewundert, dass das Kind Eltern hat. Dies wurde ihnen vom Heim nicht mitgeteilt. Ich habe Thomas abgebunden und gefragt, warum sie das tun. Sie antworteten: „Das Heim hat gesagt, er müsste angebunden werden, das wäre bei ihm immer so.“ Der Entschluss, dass Thomas keinen Fuß mehr in das Heim setzt, war für mich endgültig.

Er ist dann ab Februar 1991 in den Integrationskindergarten nach Aue gegangen. Im August 1991 wurde dieser Schule für geistig behinderte Kinder. Thomas war nun auch schulbildungsfähig. Er ist dort zehn Jahre hingegangen. Er hat in seiner Entwicklung große Sprünge zur Selbständigkeit gemacht. Es waren sehr gute Lehrer und Erzieher. Jetzt ist er seit 2001 in Schneeberg in einem Förder- und Betreuungsbereich, der einer Behindertenwerkstatt angegliedert ist. Thomas geht sehr gern dorthin. Er ist ein fröhliches Kind geworden, mittlerweile Erwachsener.

Wir sind 1991 in die Lebenshilfe eingetreten. Sie hat unser Leben verändert. Wir hatten erstmals Kontakt zu anderen Eltern. Wir sind über vieles informiert worden. Wir hatten zum ersten Mal gemeinsam mit unserem behinderten Sohn eine Einladung zur Weihnachtsfeier und einem Sommerfest.

Thomas Zeeh kurz nach seinem 30. Geburtstag

Thomas Zeeh kurz nach seinem
30. Geburtstag - Foto: privat

Thomas besucht regelmäßig dienstags die Lebenshilfe, die ihr Domizil jetzt in schöneren Räumen hat. Er freut sich richtig darauf. Er macht samstags manchmal Ausfahrten mit. Er schläft auch dort, wenn wir in Urlaub sind. Es ist für uns eine große Erleichterung. Es sind alles nette Betreuer. Wir können überall rein und müssen nicht vor Türen stehen bleiben.

Die Lebenshilfe-Zeitung lese ich auch immer von vorn bis hinten durch. Wir haben ja viel nachzuholen.

Karin und Klaus Zeeh, Bockau

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